Grundstück roden für die Vermessung

Auf »unserem« Grundstück wachsen neben dem üblichen Gestrüpp auch gewaltige Brombeerhecken und das gerade auch in den Ecken. Damit jetzt die Vermesser das Grundstück vernünftig einmessen können, müssen die weg. Ohne die Vermessung und insbesondere das Höhenprofil kommen wir bei der Planung und beim Bauantrag nicht weiter – und der ist unser nächster Meilenstein.

Hier mal ein aktuelles Panorama aus dem November:
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Wir haben jetzt 3 Unternehmen angefragt, was die Rodung und Entsorgung dieser Sträucher kosten soll. Die Angebote liegen uns vor und reichen von ca. 1.920 € (inkl. MwSt. und Entsorgung) bis 2.142 € (inkl. MwSt. aber zzgl. Entsorgung/Deponiegebühren). Damit liegt die Rodung über unserem bisher geschätzten Soll. Fairerweise muss man allerdings dazu sagen, es ist wirklich viel und mit haushaltsüblichem Gerät eher nicht zu schaffen.

Wir müssen noch klären, ob in dem einem Angebot auch der kleine Zaun entfernt wird. Dieser kann dann an der Seite aufgerollt werden. Ansonsten werden wir uns für das wirtschaftlichste Angebot entscheiden. Alle 3 liegen dicht beieinander, angefragt wurde ein GaLaBau- und 2 Hausmeister- und Gartenservice-Unternehmen. Wir werden uns für das wirtschaftlichste Angebot entscheiden.

Leider hat uns jetzt – der von mir ansonsten sehr begrüßte Schnee – einen Strich durch die Zeitrechnung gemacht. Solange da alles zugeschneit ist, können die Arbeiten leider nicht ausgeführt werden. Vermutlich sollte ich mich lieber über zukünftigen Schnee so in eins bis zwei Jahren freuen. Beim Bauen ist er leider nicht hilfreich.

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Vermesser beauftragt

Leider komme bisher noch gar nicht so richtig dazu, hier einigermaßen aktuell zu berichten. Nach einem kleinem Vergleich zweier Vermessungsbüros, hatten wir uns für eine indirekte Empfehlung über meinen Onkel (ebenfalls Vermesser) entschieden.

Wir haben am 11.11.2010 das Vermessungsbüro Steden & Magendanz aus Rheinbach beauftragt. Für den Lageplan (mit Topographie und Höhen), Bearbeitung des Lageplanes mit Abstandsflächen, weiteren Anforderungen der BauO NRW, Absteckungsarbeiten mit Grob- und Feinabsteckung, Übertragung auf Schnurgerüste, Absteck- und Höhenbescheinigung und Gebäudeeinmessung nach Fertigstellung (§ VermKatG NRW) liegen wir in etwa in dem Bereich unserer Schätzung.

Bisher hat sich hier allerdings noch nichts neues ergeben. Da das Grundstück allerdings auch noch nicht gerodet wurde und es derzeit zugeschneit ist, kommen wir hier noch nicht weiter. Zur Geschichte der Brombeerhecken-Überwucherung folgt noch ein weiterer Artikel.

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Tief- und Kellerbau

Leider geht es bei unserem Bauvorhaben nicht so schnell weiter wie gewünscht. Das »kleine« Problem, dass unsere Hausbau-Firma (BSH) leider nicht auch den Keller mit anbietet, ist leider schwieriger als erwartet.

Bisher haben wir den Versuch unternommen, die Planung mit einem erfahrenen Architekten anzugehen. Leider scheiterte dieser Versuch bereits bei der ersten Kostenschätzung – ein ordentlicher 6-stelliger Betrag für einen (einfachen) Keller? Nö.

Alternativ steht uns aktuell ein eher unvollständiges Angebot einer Fertigkellerbau-Firma und ein Angebot eines Planungsunternehmens aus der Region vor. Leider haben wir da bisher noch keine Möglichkeit gehabt, uns Referenzen anzusehen und mit Bauherren (und -damen) zu sprechen. Zusätzlich sind noch ein paar Fragen zum Vertrag und insbesondere den etwas überraschenden Änderungen zwischen der letzten und der aktuellen Fassung offen – die Mail ist angefangen aber noch nicht fertig.

Was wünschen wir eigentlich?

Im Prinzip, einen »einfachen« aber dichten Keller unter unserem geplanten Fertighaus. Der Keller soll vollgedämmt (inkl. Bodenplatte) werden. Ob es bei der Wanddämmung jetzt eine Perimeterdämmung oder eine innen liegende Dämmung wird, ist uns ziemlich egal. Abgedichtet werden soll der Keller nach DIN 18195-6 also gegen aufstauendes Sickerwasser. Im Keller soll eine Trennung in privat und Gewerbe vorgenommen werden. Dazu benötigen wir noch einen Raum für die Hausanschlüsse und idealerweise auch für den Wasserpuffer und die Heizungssteuerung. Aufgrund des Bauprinzips ist keine Erdöl-, Erdgas- oder sonstige Heizung im Keller geplant. Aufgrund der 1.000 l Wasser im Pufferspeicher wurde uns ein – wie auch immer gearteter – Abfluss (als Pumpensumpf mit Hebeanlage oder was auch immer) empfohlen.

Der Keller soll nicht geheizt werden und als Nutzkeller verwendet werden. Neben den Dingen, die so im Privathaushalt anfallen, soll dort u. a. das »Archiv« für die Firma untergebracht werden.

Nun ja, das war es auch schon. Bei der Innenausstattung können wir gerne erst mal mit dem notwendigsten (Licht und Estrich) auskommen. Einen Schönheitspreis möchten wir damit gar nicht gewinnen; solide + dicht + trocken soll es allerdings werden.

Im Prinzip sollte das ja nicht unmöglich sein.

Knackpunkte

Beim Fertigkelleranbieter bleibt das Problem der Baugrube (Tiefbauer) + Wiederverfüllen, Entwässerungs-, Ver- und Entsorgungsplanung, Bauaufsicht. Letzteres wäre wohl über den Verein »Wohnen im Eigentum« möglich. Wir erhoffen uns etwas mehr Klarheit bei einem weiteren Termin in dieser Woche.

Im Zweifel werden wir noch weitere Anbieter ansprechen, solange bis unser »Buchgefühl« stimmt.

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Notartermin Grundstückskauf

Am 04.11.2010 haben wir bei der Notarin in Bornheim den Kaufvertrag für »unser« 453 qm Grundstück unterschrieben. Da der Verkäufer leider nicht selbst zeichnungsberechtigt ist, unterzeichnete seine betreuende Anwältin als Vertreterin für ihn. Jetzt muss der Vertrag allerdings nochmals beim Vormundschaftsgericht geprüft und hoffentlich genehmigt werden. Möglicherweise wird noch ein weiterer Rechtspfleger eingeschaltet. Dadurch zieht sich der »Besitzübergang« (nenn ich jetzt mal so) vermutlich noch was hin. Als spätester Termin haben wir den 01.02.2011 im Vertrag stehen.

Da es bereits eine Vorabprüfung uns weitere Gespräche der Verkäufer mit dem Amtsgericht gab, bestehen Hoffnungen, dass die Übergabe bereits früher möglich ist.

Zum Glück können wir allerdings schon parallel weiter arbeiten. Im Vertrag haben wir festhalten lassen, dass wir das Grundstück bereits roden (lassen) dürfen. Die Notarin versicherte uns, dass wir auch den Bauantrag stellen können, wenn wir soweit sind.

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Ausgangslage

Seit Jahren suchen wir nach einem »Gebäude« für unsere kleine Familie und meine Firma (Werbe- und Internet-Agentur 11com7). Da wir beide nie (!) bauen wollten, hatten wir zuerst nach gebrauchten Häusern Ausschau gehalten. Durch die gewünschte Doppelnutzung privat und gewerblich, war das nicht einfach und es gab trotz umfangreicher Suche immer nur sehr wenig passende Angebote – brauchbare leider noch weniger. Wenn es mal ein gab, fiel es nach intensiver Prüfung durch. Stefanie hatte schon immer ein möglichst energierames Haus vor Augen, während ich von Backstein, Stahl und Glas träumte. So zogen sich ein paar Jahre hin.

Doch ein Neubau

Nachdem wir für uns feststellten, dass es nichts passendes Gebrauchtes und auch keine entsprechenden Häuser zum direkten Kauf gab. Entschlossen wir uns, dann halt doch zu bauen bzw. bauen zu lassen. Wir fingen an, im Internet zu recherchieren. Durch Zufall (über ein Prius-Forum) bin ich auf die Seiten der Firma Bio-Solar-Haus (ab hier meist BSH genannt) aus St. Alban gestoßen. Das war Anfang 2009 – oder so. Die Grundrichtung gefiel mir sehr gut. Wenn es schon nichts richtig »Altes« wird, dann halt was deutlich »Modernes« im Niedrigenergie-Bereich. An BSH gefiel uns sofort das einleuchtende Bauprinzip, das ohne die übliche »Zwangsbelüftung« auskommt. Ebenfalls sympathisch ist uns die Möglichkeit, dass man in einigen Testhäusern in St. Alban probewohnen kann. Diese Möglichkeit haben wir bisher 3 mal zu unterschiedlichen Jahreszeiten in Anspruch genommen und waren jedes Mal sehr zufrieden.

Hier in der Umgebung stehen leider nicht sehr viele BSH-Häuser (wenn ich mich nicht täusche 3). Zwei Familien haben wir in ihrem Haus besucht und uns über ihre Eindrücke und Erfahrungen in den Häusern informiert. Dabei wurde schon klar, dass es mindestens einen größeren Unterschied gibt: Beide hatten ihr Haus überwiegend selbst in Eigenleistung gebaut. Das ist bei uns aus zeitlichen Gründen nicht möglich.

Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es noch mindestens einen weiteren Unterschied gibt: Beide hatten ihr Haus (wie vom Hersteller empfohlen) ohne Keller gebaut. Das hatten wir zuerst ebenfalls überlegt. Aus Platzgründen und auf Anraten von Freunden und Familie haben wir uns entschlossen, unser Haus mit einem Keller zu bauen.

Es wird ernst

Unseren Baublog hatten wir zwar bisher eingerichtet, allerdings noch nicht genutzt. Wir haben in den vergangenen Monaten zwar bereits ein Bodengutachten erstellen lassen, und mit Banken, BSH, Kellerbaufirmen und Architekten gesprochen – aber noch nicht darüber berichtet. Das soll jetzt anders werden. Wir hoffen, dass wir in dieser Woche die Kreditverträge unterzeichnen werden und vorher noch ein paar letzte Unklarheiten beseitigen können. Zumindest was die Vorplanung angeht, befinden wir uns im Endspurt.

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