Darstellung der Örtlichkeit/Baugrube

Bei der Baugrunduntersuchung wurde bei uns 0,4 m Oberboden (Bodenklasse 1) und Terrassenablagerungen (Bodenklasse 3, »sandiger Kies«) gefunden. Damit ergibt sich durch die tiefere Baugrube für den Knecht Fertigkeller ein Böschungswinkel von 45° (tiefer als 1,75 m). Daraus folgt wiederum eine richtig große Baugrube, denn für jeden Zentimeter runter, müssen wir auch einen Zentimeter Böschung vorsehen.

Vereinfachte Darstellung unseres Grundstücks mit Darstellung der Baugrube. Rechts benötigen wir eine geringere Abböschung, da aufgrund des Grundstückgefälles dort nicht so tief ausgehoben werden muss. Die Straße »Bolliggasse« verläuft unten, direkt angrenzend an unser Grundstück.

Unsere Baugruben-Skizze (weitere Anmerkungen nach dem Klick)

Für unsere Gespräche mit den Beteiligten (Fertigkeller-Anbieter, Tiefbauer, GaLaBauer, …) hatte ich eine Skizze erstellt, die deutlich zeigte, dass von unserem Grundstück fast nichts übrig bleibt. Insgesamt ist die Skizze recht »grob« und dient nur der Veranschaulichung.

Doch mehr Platz: Auf die folgende Information bin ich allerdings erst während des Baustellengesprächs mit Knecht-Keller hingewiesen worden. Da der Mutter- bzw. Oberboden vorher abgeschoben bzw. »gelöffelt« wird, müssen wir natürlich auch 40 cm weniger tief herunter. Das gibt dann auch 40 cm mehr Platz rund um die Baustelle.


Hinweis: Die Skizze berücksichtigt den oben beschriebenen neuen Stand nicht. Jetzt lohnt es auch nicht mehr, sie zu aktualisieren. Aber falls mal jemand hierauf stößt, der vor dem gleichen Problem wie wir steht, dem hilft evtl. der Beitrag etwas weiter. Falls ja, freuen wir uns über einen kurzen Kommentar.

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Baustellengespräch mit Knecht-Keller

Am 30.11.2011, also gestern, hatten wir das Baustellengespräch mit dem Bauleiter Herrn C. der Firma Knecht-Keller, unserem Tiefbauer Herr S., GaLaBau C&W Herr W. und zusätzlich Herrn G. von unserem Versorger Regionalgas Euskirchen.

Zu Beginn wurde in einer leidenschaftlichen Diskussion noch mal geklärt, dass wir statt einer Mehrspartendurchführung doch 3 Einzelspartendurchführungen für Trinkwasser, Strom und Telekommunikation bekommen. Hier ist das Problem, dass sich diplomatisch ausgedrückt niemand um die Übernahme der Gewährleistung reißt … Die einzig rechtlich eindeutige Lösung ist, dass die Firma Knecht einen dichten Keller baut und jeder Versorger seine eigene Leitung mit einer Kernbohrung und druckwasserdichten Durchführung einleitet. Dann lässt sich – hoffentlich – hinterher genau zuordnen, wer die Gewährleistung für sein »Gewerk« übernimmt.

Die geplante Garage werden wir um mindestens einen Meter verkürzen, so dass diese dann nicht mehr über den Anschlüssen im Technikraum steht. Damit wäre dann auch das Problem gelöst, dass ansonsten ein (kleiner) Teil der Versorgungsleitungen überbaut wäre. Eine virtuelle Garage lässt sich ja noch sehr einfach kürzen.

Grobe Zeitplanung

In dem gestrigen Gespräch, haben wir eine grobe Zeitplanung abgesprochen, die im Laufe des heutigen Tages dann weiter konkretisiert werden soll:

2011  
05./06.12. Baumfällarbeiten, Rodung des Grundstücks durch C&W
06.12. Grobabsteckung durch Steden & Magendanz (ab Mittag)
07.-13.12. Tiefbau durch H. P. Schröder Transporte
07.12. Sondierung durch den Kampfmittelräumdienst
13.12. Baugrube und Planum müssen fertig sein
(14.12.)? Feinabsteckung durch Steden & Magendanz
15./16.12. Bodenplatte durch Firma Knecht
19.-23.12. Lieferung, Aufbau und Abdichtungsarbeiten für den Knecht-Keller
2012  
09.01.-?  Verfüllung & Verdichten der Baugrube durch C&W
Jan./Feb. Anschließen durch die Versorger (Regionalgas Euskirchen, rhein energie AG und Telekom) + Anschluss des Abwassers
13.-17.02. Beginn Lieferung und Aufbau des Bio-Solar-Haus

Protokoll

Nachdem die Termine grob abgesteckt waren, ist Herr G. von Regionalgas dann auch wieder los gedüst. Herr C. ist mit uns allen dann ein vorgedrucktes 9-seitiges Protokoll durch gegangen. Das ist schon mal recht ordentlich bei Knecht organisiert und man merkt, dass sie schon mal mehr als einen Keller bauen.

In dem Protokoll werden alle wichtigen Punkte vor und rund um den Bau zusammen gefasst. Nachfolgend nur die grobe Struktur:

  • Auftraggeber, Kontaktdaten der Beteiligten
  • Abfrage Baugenehmigung, Grobabsteckung, Bodengutachten (bei uns alles geklärt)
  • Aushub/Tiefbauarbeiten mit Höhenbezugspunkten und Erdarbeiten
  • Kranstandplatz (hierfür müssen wir noch eine halbseitige Straßensperrung beantragen)
  • Knecht bringt eine eigene Bautoilette mit und kümmert sich auch um die Entsorgung des eigenen Mülls (nur Restbeton verbleibt auf unserem Grundstück)
  • beim Kanalanschluss weiß zur Zeit keiner so richtig, ob da schon etwas auf dem Grundstück liegt (hier muss ich noch bei dem Zuständigen für Abwasser bei Regionalgas Euskirchen anfragen)
  • Hinweis auf die Rückstausicherung (hier gab es zunächst noch ein kleines Missverständnis, welches wir heute telefonisch ausgeräumt haben; das wird bei uns durch Abwasserzusammenführung unter der Kellerdecke mit Rückstauschleife gelöst)
  • Hinweis, dass als Anfüllschutz eine drei-lagige Noppenfolie mit Gleitschicht verwendet werden soll (bei der ein-lagigen könnte sonst die Dämmung beim Verfüllen beschädigt/verschoben werden)

Trotz der frischeren Außentemperaturen und der fortgeschrittenen Zeit, habe ich das Protokoll zumindest im Rahmen des möglichen vor der Unterschrift durchgelesen. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für die Geduld. Trotzdem sind mir ein paar Punkte durchgegangen, die ich dann am Abend per E-Mail angefragt habe. Die meisten davon konnten wir dann heute telefonisch klären.

Danach haben wir uns noch zusammen das Grundstück angesehen und das weitere Vorgehen grob besprochen (s. auch Zeitplan oben).

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die Teilnahme und Geduld bei dem Gespräch. Wenn jetzt das Wetter noch mitspielt, sollten wir mit dem Knecht-Keller ein dickes Weihnachtsgeschenk haben – wenn auch kein sehr schönes. 😉 »Sorry Herr C. Wenn der Keller dann dicht ist und genutzt werden kann, wird es zumindest ein praktisches Geschenk gewesen sein.«

Am Abend sind dann noch ein paar E-Mails in alle möglichen Richtungen gegangen.

Nachtrag: Verfüllen und Versorger

Unser Baubegleiter wies uns darauf hin und wir haben auch noch das Gefühl, dass es hier noch Optimierungsbedarf gibt. X-mal Verfüllen, Wieder-Aufbaggern und Wieder-Verfüllen zu bezahlen erscheint uns einfach noch sehr unglücklich. Man kennt es vielleicht aus dem öffentlichen Bereich, bei einem privaten Bau, muss das aber doch noch intelligenter gehen! Mal sehen, was sich da noch organisieren lässt.

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Nachricht vom Kampfmittelräumdienst

Gestern meldete sich Herr W. vom Kampfmittelräumdienst telefonisch bei mir. Er hat mir grob erklärt, dass er das Grundstück sondieren möchte, nachdem der Oberboden entfernt wurde. Dafür benötige er ca. 10-15 Minuten und wenn nichts ist, kann der Tiefbauer direkt weiter arbeiten.

Das ist natürlich eine sehr gute Nachricht, da es dann – mit etwas Glück – zu keiner nennenswerten Verzögerung aufgrund der Untersuchung kommt. Zusätzlich ist damit auch unser Rodungseinsatz am Wochenende nicht mehr notwendig. Mehr dazu hat sich dann noch beim Baustellengespräch für den Knecht-Keller ergeben.

Die weiteren Vorteile sind, dass das Grundstück selbst dann schon deutlich besser geräumt sein wird und die Bäume, die in der zukünftigen Baugrube wachsen, bereits gefällt sein werden.

Unsere Nachbarin haben wir bereits »vorgewarnt«, so dass sie nicht erschrickt, wenn die Bauarbeiten unterbrochen werden und der Kampfmittelräumdienst das Grundstück absucht. Es ist – soweit ich verstanden habe – ja erst mal eine reine Routineuntersuchung.

Alles in allem eine erfreuliche Nachricht.

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Kampfmittelräumdienst – diffuser Kampfmittelverdacht

Wie angekündigt haben wir nach einigen Wochen den Bericht des Kampfmittelräumdienstes erhalten. Leider keine direkte Freigabe, sondern einen »diffusen Kampfmittelverdacht«, der auf der beigefügten Karte dann auch gar nicht erst dargestellt ist. Empfohlen wird deshalb eine »geophysikalische Untersuchung der zu überbauenden Flächen«. Falls es Aufschüttungen nach 1945 gab, sollen diese bis auf das vorherige Geländeniveau abgeschoben werden. Woher sollen wir bitteschön wissen (oder erfahren), ob es solche Aufschüttungen gab? Unseres Wissens nach wurde die Fläche als »Weide« genutzt; mehr Informationen haben wir leider nicht.

Die Bearbeiterin der Stadt Bornheim wies uns schon telefonisch darauf hin, dass wir vermutlich noch mal mit dem Kampfmittelräumdienst sprechen müssten, das wäre aber meistens reine Formsache. Wir haben heute mit einem zuständigen Mitarbeiter gesprochen. Eine direkte Freigabe gibt es nicht, sondern es soll eine »Oberflächendetektion« auf unserem Grundstück erfolgen. Das wird natürlich zeitlich jetzt sehr, sehr eng. *schluck* Zusätzlich muss das Grundstück erneut gerodet und von Oberflächenbewuchs befreit werden, weil die sonst mit ihrem Gerät nicht durchkommen. Na, was ein Spaß. Zumindest ist jetzt schon klar, was wir am Samstag machen werden: mit Heckenscheren und dem AS-Mäher (wie schon mal hier erwähnt) sämtlichen Oberflächenbewuchs dem Erdboden gleich machen.

Wir hoffen jetzt nur, dass diese »Detektion« nicht unsere enge Zeitplanung im Eimer ist. Ein Tipp an dieser Stelle an alle Bauherren: lasst den Kampfmittelräumdienst nicht schleifen, sondern fragt so bald als möglich dort an, falls tiefer als 80 cm ausgehoben werden muss. Wir hatten den Tipp bekommen, nur leider war er uns zwischendurch aus dem Sinn gekommen.

Hier ein paar Links zu den wichtigsten Erläuterungen und Formularen:

Das klingt auf jeden Fall alles irgendwie überhaupt nicht lustig. Gerade der letzte Link hat es dann noch mal richtig in sich. Ein wenig schönes Thema, das wir dann mal auf das Baustellengespräch am 30.11. mitnehmen werden.

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Adventskalender 2011

Wir wünschen euch allen eine schöne friedliche Advents- und Weihnachtszeit und uns: einen Keller. 😉 Unsere Agentur 11com7 bietet jetzt schon seit über 10 Jahren kostenlose Online-Adventskalender unter www.advenz.de an. Diese können ebenfalls kostenlos in Blogs, Foren und eigenen Webseiten verlinkt werden. Was liegt da näher, als ein »AdvenZkalender« für alle Leser und Leserinnen unseres Baublogs zu verlinken:

Mit etwas Glück ist dieser Adventskalender diesmal auch unser Keller-Kalender, sofern das Wetter hält und es bei der 50. oder 51. KW bleibt.

Falls ihr auch Adventskalender kostenlos verschenken oder einen Gruppenkalender für eure Blogs, Foren, Vereine verwenden möchtet, greift ruhig auf www.advenz.de zu. Es sind noch genug da … 😉

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