»Holz vor der Hütte«

Wir haben heute die restliche Holzlieferung bekommen. Insgesamt wurden heute weitere 5 »Schüttmeter« Brennholz für unser Bio-Solar-Haus geliefert. Die Gesamtmenge von insgesamt 7-8 Schüttmeter soll ca. 5-6 »Raum-/ Stapelmetern« entsprechen. Bestellt haben wir einen Buche-/Eiche-Mix hier aus der Gegend (Sankt Augustin), fertig gespalten und »ofenfertig« getrocknet.

Da im von Bio-Solar-Haus empfohlenen Kaminofen »Rosella Plus Water« von La Nordica nur 25 cm Holzscheite verbrannt werden sollen, mussten wir ein bisschen suchen (und bangen), dass wir das Holz noch für diesen Winter bekommen. Etliche Anbieter konnten das schon nicht mehr liefern.

Mit dem Holz heizen wir über den wassergeführten Kaminofen (8 KW) den Pufferspeicher auf. Laut den bisherigen Aussagen soll es reichen, den Ofen nur alle zwei Tage zu befeuern, und damit den Pufferspeicher ordentlich hoch zu heizen.

Leider gibt’s da noch ein kleines Problem: der (ehemalige) Heizungsbau-Mitarbeiter von Bio-Solar-Haus, hatte bei uns – neben diversen anderen Dingen – leider auch den Holzofen falsch angeschlossen und den Vorlauf mit dem Rücklauf vertauscht. Damit schiebt der Ofen das aufgeheizte Wasser ganz unten in den Pufferspeicher und zieht warmes (heißes) Wasser zurück. Damit lässt sich der Speicher nur mit viel Mühe (= Holz) aufladen.

Der Fehler soll bei einem weiteren Vor-Ort-Einsatz von Bio-Solar-Haus in Ordnung gebracht werden – noch haben wir allerdings keinen Termin. Bei dem letzten Termin wurde es aufgrund der Vielzahl von Korrekturen und Nachbesserungen sehr spät (irgendwas nach 22 Uhr), so dass der Tausch des Ofen-Vor-/Rücklaufs nicht mehr ausgeführt werden konnte. Wir hoffen das beste für den nächsten Termin …

PS: ein Extra-Dankeschön geht an unsere Nachbarin von gegenüber, die uns tatkräftig beim Wegräumen und Stapeln der Holzmenge geholfen hatte. 🙂 Danke!

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Stahltreppe für den Privateingang

Nach wochenlangem Warten, hat unser Bio-Solar-Haus endlich eine Außentreppe für den Privateingang.

Beauftragt hatten wir damit eine ortsansässige Stahlbaufirma. Nachdem sie gestern dann alle (fehlenden) Teile erhalten hatte, wurde die Stahltreppe heute schon von der Firma Volmer Metalltechnik geliefert und montiert. Für den schnellen Montagetermin sind wir auf jeden Fall schon mal dankbar.  Herr Volmer erklärte uns, dass es bei den maßgefertigten Gitterrosten leider häufiger zu längeren Verzögerungen kommt.

Jetzt haben wir also eine Außentreppe zum Privateingang – die wir allerdings erst mal absperren mussten, da sie noch nicht betreten werden darf. Dazu müssen erst die Stützpfeiler einbetoniert werden, was in den nächsten Tagen passieren soll.

Die Maschenweite der Stahl-Gitterroste beträgt 30/10. Darauf soll es angenehmer zu sein, barfuß zu laufen. Nicht, dass das zur Zeit vom Wetter oder unserem Schotterboden her besonders einladend wäre …

An der gedämmten Kellerwand ist die Treppe mit 4 Fischer Thermax Dübeln befestigt. Diese sorgen für eine thermische Trennung (s. Erklärung bei Fischer Dübel).

Nachfolgend ein paar schnelle Fotos:

 

Mit ein bisschen Glück, können wir die Treppe bei unserer Einweihungsfeier am Freitag dann schon benutzen. Für unsere Besucher wird es dann hoffentlich leichter, sich im Haus zurecht zu finden, wenn sie nicht mehr erst zum Firmeneingang rein müssen. Da hatten schon einige (leichte) Orientierungsprobleme.

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Bussystem (KNX) statt »Schlüsseldienst«

Zuerst eine kleine Bitte um Entschuldigung: wir müssten noch ganz viel Schreiben, kommen allerdings zur Zeit nicht dazu. Vor einigen Wochen sind wir in unser Bio-Solar-Haus eingezogen und müssen eine Menge Arbeit in der Firma nachholen. Deshalb ist hier zur Zeit nicht so viel los, auch wenn es noch unendlich viel zu schreiben gäbe. Die Geschichte, die mir eben passierte ist aber so »saublöd«, dass diese einfach in’s Blog muss:

Ich  fange mal mit dem Schluss an: Zum Glück sitze ich jetzt wieder lachend vor’m Rechner und taue langsam auf. Und auch wenn ich eigentlich keine Zeit habe, die letzten Minuten muss ich mir erst mal von der Seele schreiben.

Wie kam es dazu?

Da die holde Bauherrin mit Sohn 1.0 heute wieder zurück von ihrer Freundin kommt, wollte ich dass im neuen Haus alles in bester Ordnung ist, wenn sie ankommt. Zuletzt blieb nur noch der Biomüll übrig, der raus gebracht werden musste.

Nachdem ich von unserem Privatausgang den halben Meter auf den Boden gesprungen war (ja, die Treppe fehlt immer noch, soll allerdings wirklich bald kommen) und die Tür fest ins Schloss gezogen hatte, fiel mir mein Fehler auf: meine Schlüssel hingen mitsamt Yubikey an der Tastatur im Büro im EG. Einen kleinen Moment brauchte ich bis ich realisierte: ich hatte mich tatsächlich ausgesperrt! Die Holde (Bauherrin) war zu dem Zeitpunkt ca. 4 Autostunden entfernt auf der Rückfahrt. Sch…

Kein Vierteljahr nach unserem Einzug hatte ich es also geschafft. Draußen war das Wetter  relativ kalt und unbeständig – natürlich war ich ohne Jacke raus, wollte ja direkt wieder rein.

Gedanken vor der Tür

Während ich ein bisschen vor mich hin fröstelte gingen mir etliche Gedanken durch den Kopf: die viele Arbeit an der ich eigentlich sitzen sollte, dass es noch Stunden dauern würde bis ich wieder rein komme und so weiter. Danach ging ich meine Optionen durch:

  • Türen und Fenster: geschlossen und außerdem einbruchshemmend
  • Kellerfenster ebenso verschlossen + erhöhte Widerstandsklasse, zusätzlich sind mittlerweile auch tatsächlich die Abhebesicherungen von Knecht an den Lichtschächten montiert worden
  • Absorber: Rolladen zu + viel zu hoch ohne Leiter (= keine Option)
  • Nachbarn: zum auftauen würde es gehen, aber ein Schlüssel haben wir nicht hinterlegt. Wir wohnen ja noch nicht lange dort + unser Schließsystem möchte ich noch an einigen Stellen ändern
  • Schlüsseldienst: keine Option (zu teuer und die Lage dafür nicht bedrohlich genug)
  • dabei hatte ich mein iPhone: anrufen, SMS und Internet also immerhin möglich (was ein Glück aber auch)

Alles in allem: eine ziemlich doofe Situation.

Nachdem ich meiner Holden den Zustand »gesimst« hatte, ging ich die Optionen noch einmal wieder durch. Sie hatte mir am Telefon dann noch gesagt, dass mein Bruder evtl. aus Köln mit einem Ersatzschlüssel kommen könnte. Gefiel mir aber auch nicht, immerhin wären das für ihn mindestens 30 Minuten je Strecke + einige Kilometer Kurverei.

Das Bussystem als Rettung

Einen kleinen Moment dachte ich darüber nach, dass »einbruchshemmend« ja nicht heißt, dass man nicht mit hinreichend Gewalt durch ein Fenster kommt und was dass wohl kosten würde, fiel mir dann ein, dass es eleganter ging. Dank iPhone hatte ich Zugriff auf unser WLAN und damit auch auf die Haussteuerung (KNX-Bus). Darüber könnte ich den Türöffner auslösen und wäre wieder drin. Hierzu stehen in unserem Fall zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

  1. Per Remote-Desktop (RDP) auf meinen Rechner, darüber das Konfigurationsprogramm (ETS) aufrufen und dann per Gruppenmonitor auf den Öffner auslösen. Leider scheiterte dass am Sicherheitssystem meines Rechners: sobald ich nicht in unmittelbarer Nähe sitze, wird er aus Datenschutzgründen gesperrt. Das Sicherheitskennwort ließ sich per RDP – zumindest über’s iPhone – nicht eingeben. Der Weg war also leider auch versperrt.
  2. Wir setzen als Schnittstelle zum KNX-Bus (und auch 1-wire) das wiregate von ElabNet ein. Damit kann man u. a. über eigen geschriebene Plugins auch per Web-Oberfläche auf den Bus zugreifen. Gedacht – getan: nach der Anmeldung mit Benutzernamen und Kennwort öffnete ich die Plugin-Verwaltung und tippte das bisher kürzeste Plugin:
    knx_write("…", 1, 1);

Nach dem Speichern wurde das Plugin direkt ausgeführt, der Türöffner wurde betätigt und ich war wieder drin. Danach musste ich nur den Türöffner wieder zurück setzen und das Plugin entfernen.

Nach kurzer Freude und Erleichterung tippte ich der Holden eine SMS mit dem Statusupdate und im Anschluss den Text hier.

Als wir lange mit uns gerungen hatten, ob wir das mit dem KNX-Bus überhaupt finanziell gestemmt bekämen. Die Anwendung als »Schlüsseldienst« hatten wir dabei aber nicht auf dem Schirm gehabt. So gesehen, haben wir heute einiges Geld gespart …

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Erster Umzug geschafft!

Am Wochenende sind wir dank vieler Helfer erfolgreich in unser neues Bio-Solar-Haus gezogen. Da die alte Wohnung leider ein Schimmelproblem (großflächig feuchte Wände) hat, sind wir auch sehr froh darüber. Außer dass unser Kurzer (vermutlich) Bauchweh hatte und deswegen sehr unruhig war. Die folgenden Nächte haben er und wir traumhaft ruhig durchgeschlafen.

Da unser Privateingang noch nicht nutzbar ist (Außentreppe fehlt), verwenden wir solange den Firmeneingang mit. Dank KNX habe ich die Firmenklingel auf unsere Privatklingel weiter geleitet und auch der Türöffner kann jetzt aus dem Dachgeschoss bedient werden.

Leider sind wir aber ja noch nicht fertig. Diese Woche folgt dann noch der zweite Umzug mit unserer Agentur 11com7.

Fotos folgen, wenn wieder Zeit ist.

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Kurz vor dem Privat-Umzug

Am Wochenende (28./29.07.2012) werden wir umziehen. Zunächst nur den Privatumzug ins Dachgeschoss. Eine Woche später soll dann der Umzug der Firma erfolgen. Allerdings ist noch richtig viel zu tun, so dass die Blogfrequenz nach wie vor zu gering ausfallen wird.
Die Mitarbeiter der Firma bembé haben heute mit dem Parkett im Erdgeschoss begonnen. Endlich. Für nächste Woche haben wir eine Zusage des Türbauers, dass er uns noch die Türen im EG setzt.
Morgen (24.07.2012) soll der lang erwartete Heizungstechniker von Bio-Solar-Haus kommen, den Holzofen anschließen und die etwas längere Liste der Restarbeiten erledigen.
Am Mittwoch (25.07.2012) haben wir einen Termin mit unserem Baubegleiter Herrn Brandhorst. Hier wird es darum gehen, von ihm erkennbare Mängel noch vor dem Einzug aufzuzeigen.
Am Donnerstag (26.07.2012) hat hoffentlich der Versiegler Zeit für uns, damit zumindest die Fugen in den Bädern, WCs, Hauswirtschaftsraum und Küche abgedichtet werden. Leider muss er dann noch ein zweites Mal kommen, wenn wirklich alle Sockelleisten gesetzt wurden. Die fehlen leider noch im EG und im DG an den Türen. In Absprache mit dem Fliesenleger, lohnt sich die Arbeit nur in beiden Geschossen zusammen.
Ab Freitag (27.07.2012) haben wir dann den 7,5 Tonner geliehen, um unseren Kram rüber zu fahren. Einerseits der totale Horror, andererseits denken wir die ganze Zeit nur „endlich“!
Auch nach unserem Einzug in unser Bio-Solar-Haus, bleibt noch unendlich viel zu tun: die 1wire-Busmaster müssen mit den Bussen verbunden werden. Die restlichen Sensoren im Technikraum installiert und eingestellt werden. Im „Sack“ haben wir noch reichlich Reed-Kontakte für die Fenster, von der KNX-Installation fehlen noch ein paar Universalschnittstellen, etliche Einstellungen (Parametrisierung) und die Installation im Keller (UG). Im Erdgeschoss hängen die Brüstungskanäle, es fehlen aber noch einige Netzwerkdosen und etliche Steckdosen.
Die erste Woche werde ich dann mit dem Auto zur Arbeit fahren – für mich völlig ungewohnt; bisher und in Zukunft hatte ich nur eine Treppe dazwischen. In der Woche werden wir die Firma umzugsfertig vorbereiten und gegen Ende der Woche umziehen.

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