Wie bisher auch hatten wir im Dezember 2016 neues Brennholz bestellt (6 SRM / Schüttraummeter, Buche-/Eiche-Mix, 25 cm Scheitlänge und kammergetrocknet). Diesmal hatten wir allerdings etwas Schwierigkeiten, denn die Holzscheite schienen zwar außen sehr trocken zu sein (Feuchtigkeitsmesser zeigte in der Regel 18-20 %). Nur leider schienen einige innen noch eine größere Restfeuchte zu haben, als bei den vorherigen Lieferungen. Das zeigte sich immer wieder beim Anzünden: die trockenen Stirnseiten bekamen dunkle Bereiche, zischten und es blubberten Bläschen. Insgesamt war es dann wesentlich schwieriger, das Holz im Ofen zu entzünden. Wenn man nicht aufpasste, ging der Ofen wieder aus.
Ob es daran oder an dem bisherigen Winter lag, vermag ich nicht zu sagen. Auf jeden Fall war unser Holzvorrat schon Mitte März (KW11-2017) nahezu aufgebraucht. Zum Glück konnte unser Brennholzhändler uns am Samstag (18.03.2017) sehr kurzfristig zusätzliche 3 SRM Buche-/Eiche-Mix liefern.
Unser Holzhändler trocknet das Holz mit der Abwärme des Blockheizkraftwerks der Zentraldeponie Sankt Augustin (siehe Bericht zur Trockenkammer). Er meinte, dass es wohl passieren könne, dass die abgegebene Wärme schwanken können und dann eventuell das Holz innen noch etwas feuchter als sonst gewesen sein könnte.
Wir werden ab jetzt mal mit protokollieren, wie viel Energie unser Wärmemengenzähler für die 3 Schüttraummeter misst. Noch haben wir allerdings ein paar Scheite von der Dezember-Lieferung. So haben wir in der Zukunft hoffentlich ein besseres Gefühl für die Energie, die wir aus dem Brennholz beziehen.