Als ich heute Morgen um 05:00 aufstand und den Schnee draußen sahen, war ich nicht so erfreut wie sonst. Normalerweise liebe ich ja Schnee und kann nie genug davon haben. Der erste sichtbare Schnee genau an dem Tag, an dem unser Knecht-Fertigkeller geliefert und aufgebaut werden sollte, war nicht bestellt. Vermutlich war das der Fehler, wir hätten uns ganz kräftig Schnee wünschen sollen.
Da ich nichts gegenteiliges gehört hatte, habe ich die Absperrungen auf die Straße »gezerrt«, nachdem ich unseren Sohn den Tageseltern übergeben hatte. So gegen 08:15 Uhr erreichte mich dann der Anruf unseres Bauleiters Herr C.: sie kommen aus dem Westerwald wegen des Schnees nicht weg. Ein zweiter Anlauf soll gestartet werden, sobald der Schnee wie im Radio gemeldet gegen Mittag weg getaut sein soll.
Witzigerweise hatte ich allerdings vorher einen LKW mit einer Betonfertigtreppe darauf gesehen, der um unsere Baustelle herum irrte. Auf Nachfrage bei Herrn C. war das tatsächlich unsere Treppe, die es bis zu uns geschafft hatte. Dumm nur, dass jetzt kein Kran da war, um sie abzuladen. Ich vermute mal, dass die Firma Knecht das jetzt entsprechend geregelt bekommt.
Tipp: Einschalten der Baustellenlampen bzw. Warnleuchten
Hatte ich gestern noch gehofft, die Warnleuchten der Absperrbaken würden von alleine bei Dämmerung leuchten, musste ich heute Morgen feststellen, dass dem nicht so war. Alle Leuchten waren dunkel. Ein Schalter nicht ohne weiteres zu erkennen. Eine Google-Suche hatte gestern leider auch nicht weiter geholfen. Herr W. vom Stadtbetrieb Bornheim konnte mir allerdings telefonisch weiter helfen: Mit einem spitzen Gegenstand, z. B. einer aufgebogenen Büroklammer kann in zwei kleinen Löcher »gestochert« werden. Mit dem einen wird das Dauerlicht eingeschaltet, das andere schaltet die Blinkfunktion. Zum Glück hatte ich einen billigen Kulli mit, der dann dafür geopfert wurde. Für nachher nehme ich mir dann etwas anderes mit.
