Dachabdichtung im Firstbereich

Wie zugesagt, klingelten um kurz nach 8:30 Uhr die Dachdecker der Firma Guder Bedachungen (beauftragt von Bio-Solar-Haus). Mit einer Folie soll das Dach im Firstbereich abgedichtet werden. Dazu wurden alle Firststeine angehoben, die Folie gespannt und mit einer Zinkleiste beidseitig befestigt. Die Belüftung durch den abgehobenen First soll dadurch nicht beeinträchtigt werden. Einig waren wir uns auf jeden Fall, dass ein neues Dach dicht halten sollte.

Die Dachdecker der Firma Guder bringen eine neue Folie unter unserem hochgesetzten First zur Abdichtung an.

Bei der Folie, scheint es sich um die »DELTA VENT N« (laut Hersteller eine »diffusionsoffene Unterdeckbahn«) zu handeln.

Gegen 14:30 Uhr waren sie mit den Arbeiten fertig und wir sahen nur noch den gelben Transporter davon fahren.

Vermutlich sollten sich die bisherigen Kommentatoren zum Thema »Wasser/Schnee im Dachstuhl« (und Folgeartikel), deswegen noch mal an Bio-Solar-Haus wenden. Es scheint ja, eine Lösung bekannt zu sein.

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Nacharbeit: Stärkere Heizungspumpe

Wie angekündigt, hat Herr B. (Senior) der Firma Bio-Solar-Haus heute eine neue Heizungspumpe mitgebracht und montiert. Durch die stärkere Pumpe soll der Volumenstrom erhöht werden, so dass alle Räume so warm werden sollen, wie sie sollten.

Update: Wirk- vs. Scheinleistung

Leider hatte ich in der ersten Version noch mit der »Scheinleistung« (bei Wechselstrom: U × I in VA) gerechnet und »cos φ« nicht berücksichtigt (s.u. hier). Für »cos phi« habe ich bei den nachfolgenden Korrekturen den Wert von 0,95 angenommen.

Bisherige Pumpe (LAING ATM3eco)

In der LAING-Elektroheizpumpe (LAING-Gruppe, EPR 6) war bisher bei uns als Pumpe eine LAING ATM3eco (lt. Hersteller: 9-35 W,  Förderhöhe 4 m, EU-Energielabel A) verbaut, die auf Anweisung von Bio-Solar-Haus auf stärkster Stufe laufen soll. Die komplette Gruppe (mit Steuerung; Heizregistern und Pumpe) benötigt damit einen durchschnittlichen Strom von ca. 308 mA – falls keine Heizregister zuschalten. Das entspricht einer Leistung von ca. 67 W (P = U × I × cos φ, also 0,308 A × 230 V × 0,95). Da die LAING-Gruppe bei uns zur Zeit 24 Stunden durchlaufen muss, liegt der tägliche Verbrauch bei ca. 1,608 kWh. Laut Strommessaktor liegt der Durchschnitt im Februar bisher bei 1,62 kWh.

Die Neue Pumpe (LAING ATM6eco)

Herr B. (Senior) klingelte um kurz vor 10 Uhr und war gegen kurz vor 11 Uhr mit dem Austausch der Pumpe fertig. Eingebaut wurde eine LAING ATM6eco (lt. Hersteller: 9-63 W, Förderhöhe 6 m, EU-Energielabel B). Der Verbrauch der stärkeren Pumpe ist – erwartungsgemäß – höher, als bei der bisherigen: die Stromaufnahme liegt jetzt bei ca. 500 mA, die Leistung demnach bei ca. 109 W. Damit müsste der tägliche Verbrauch auf ca. 2,616 kWh steigen.

Verbrauchsrechnung / Vergleich neue und alte Pumpe

Der Energiepass unseres Bio-Solar-Hauses geht von ca. 194 Heiztagen aus. Im ungünstigsten Fall (194 Tage × 2,616 kW) sollte der Jahresstromverbrauch der neuen Pumpe maximal bei ca. 508 kWh liegen – falls nicht elektrisch geheizt werden muss. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 27,42 ct/kWh (Angaben für 2013 inkl. erhöhter EEG-Umlage)  wären das dann 139 €/Jahr.

Bei der alten Pumpe wären das ca. 312 kWh und 86 € gewesen. Durch die neue Pumpe entstehen demnach jährliche Mehrkosten von ca. 53 €. Hoffentlich bringt die Pumpe jetzt auch das, was wir uns alle von versprechen.

Fotos

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Angekündigte Nacharbeiten für den 13.02.2013

Heute wurden uns telefonisch zwei Nachbesserungstermine für den morgigen Mittwoch (13.02.) angeboten:

Dachabdichtung

Die von Bio-Solar-Haus beauftragte Dachdeckerfirma möchte morgen die Abdichtung des Daches gegen »Flugschnee« nachbessern (s. Bericht: »Wasser im Dachstuhl am 2. Advent«). Was genau gemacht werden soll, versuche ich morgen heraus zu bekommen.

Neue Heizungspumpe

Mit einer stärkeren Heizungspumpe zeigt sich Bio-Solar-Haus zuversichtlich, dass unser Heizungsproblem gelöst werden sollte. Morgen soll der »Seniorchef« bei uns die neue Pumpe einbauen und wir haben die Hoffnung, dass dann das Kapitel auch beendet werden kann.

Wie bisher auch, werden wir über unsere neuen Erfahrungen berichten.

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Erste Erfahrungen mit den Nachbesserungen

Am Montag und Dienstag hatte Bio-Solar-Haus bei uns einigeNachbesserungen und Mängelbeseitigungen durchgeführt. Mittlerweile konnten wir die ersten Erfahrungen mit den Änderungen machen.

Das Positive zuerst …

  • Bisher halten die alukaschierten Verklebungen der Rohr-/Leitungsisolierungen.
  • Der Druck der Solaranlage, scheint stabil bei 2,5 bar zu »stehen«.
  • Der Druck der Heizungsanlage, scheint jetzt ebenfalls zu passen.
  • Die LAING-Heizregister werden jetzt durch unseren CONSOLAR Heizungsregler 602 ein bzw. ausgeschaltet, so dass es jetzt nicht mehr unnötig elektrisch zwischengeheizt wird.
  • Die Umstellung der LAING-Heizregister auf eine sparsamere Logik gefällt mir ebenfalls recht gut.
  • Durch die Änderungen der Vorlauftemperatur-Einstellungen auf 30 bis 39 °C, ist jetzt die Veränderung der Vorlauftemperatur anhand der Außentemperatur in unseren Aufzeichnungen (RRDs auf dem WireGate) gut zu sehen. Bei den vorherigen Einstellungen von 35 bis 40 °C musste es draußen wesentlich kälter werden, damit die Vorlauftemperatur angehoben wurde.
  • Zur Zeit, scheint auch keine Luft mehr in den Heizungsleitungen zu sein. Damit sind auch die Blubber- und Luftgeräusche beim Holzofen und den Heizkreisverteilern verschwunden.
  • Die Privathaustür kann jetzt leichter geschlossen und geöffnet werden.

Noch nicht so erfreulich …

Die Heizungsleistung hat durch das Absenken der Vorlauftemperatur auf den »Bio-Solar-Haus-Standard« (= 30 bis 39 °C) nochmals nachgelassen. Insgesamt ist es schon warm. Nur bleibt das Problem, dass ein paar Räume nicht auf die Solltemperatur aufgeheizt werden können und in der Nacht die Temperatur in vielen Räumen sinkt, obwohl die Heizkreise voll geöffnet sind. Unsere KNX-Regler sind mittlerweile so eingestellt, dass sie sehr schnell die Ventile auf 100 % öffnen. Trotzdem sank in den betroffenen Räumen (u.a. unser Elternbad und der Besprechungsraum in der Agentur) die Temperatur nach der Umstellung noch etwas ab.

Wir hatten das per E-Mail an Herrn B. (Geschäftsführer der Bio-Solar-Haus GmbH) gemeldet und umgehend eine Antwort erhalten. Er vermutet, dass der Volumenstrom zu gering sei und hat bereits eine neue stärkere Heizungspumpe bestellt. Diese soll dann bei uns schnellstens eingebaut werden.

Für die schnelle Antwort bedanken wir uns schon jetzt und hoffen, dass das Problem damit dann auch gelöst werden kann.

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Nacharbeiten an der Firmeneingangstür

Überraschend hatten sich am Donnerstag (Weiberfastnacht) noch Mitarbeiter der Bio-Solar-Haus beauftragten Fensterbaufirma telefonisch gemeldet und noch einen Nachbesserungstermin vereinbart. Herr B. von Bio-Solar-Haus hatte zwar am Dienstag die Tür noch mal »fester« eingestellt, die beiden Mitarbeiter von Glas und Schatten hatten eine spezielle Gummidichtung (statt der Bürste) und eine breitere Aluleiste dabei, die die Dichtigkeit der Tür sicherstellen sollten. Leider passte es nicht ganz mit unserem Türprofil zusammen, so dass die vorherige Leiste und die Bürste wieder montiert wurde. Damit die Tür in Zukunft dicht ist, haben sie diese nochmal neu eingestellt. Dadurch schließt sie jetzt etwas schwerer, soll aber dicht sein. Wir werden das beobachten.

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