Unser Blog zum Bio-Solar-Haus (Niedrigenergiehaus als Ausbauhaus) mit Knecht-Fertigkeller in Bornheim-Rösberg. Seit Juli 2012 wohnen wir im Haus und nutzen es auch für unsere Werbe- und Internetagentur 11com7. Der ältere Teil des Blogs enthält unser Baublog.
Wir haben heute (24.10.2014) unser KNX-Heizungsaktoren vom Sommer- auf den Wintermodus umgeschaltet.Damit können diese die Heizventile bei Bedarf öffnen und der Heizung melden, dass die Heizungspumpe aktiviert werden soll.
Auf dem Ausschnitt sieht man, dass die Heizung auf Winterbetrieb geschaltet und mindestens ein Raum im Dachgeschoss Heizenergie anfordert. In der unteren Reihe ist zu shen, dass die Heizungspumpe zur Zeit eingeschaltet ist.
Bisher brauchte unser Bio-Solar-Haus noch keine zusätzliche Heizungsenergie – einzige Ausnahme: unser Elternbad. Jetzt wird es allerdings langsam Zeit, dass die Kinderzimmer und der große Wohn-/Essbereich auch geheizt werden können. Solange wir mit den Außentemperaturen noch immer wieder über 10 °C liegen benötigen die weiteren Räume meistens noch keine zusätzliche Wärme. Im Erdgeschoss (Agentur/Büro) benötigt bisher noch kein einziger Raum Heizenergie. Dort werden über den Tag die Räume mit Menschen, Rechnern, Beleuchtung etc. noch ausreichend mit Wärme versorgt.
Wir hatten beim Innenausbau unter alle relevanten Stellen, an denen mit Wasser »hantiert« wird (Küchenanrichten/-spülen, Spülmaschinen, Waschmaschine/-trockner, Badewanne, Duschwannen) sehr einfache »Leckagemelder« installiert. Diese basieren auf KNX-Universalschnittstellen von Berker (ArtNr. 75648001) die ich mit jeweils 2 m selbstklebenden Sensorbänder von Busch-Jäger (Best.Nr. 1538/02) verbunden hatte. Von dem damaligen »Labor-Experiement«, gibt es sogar noch ein Video:
Eine Logik auf dem Wiregate sendet falls ein Alarm erkannt wird, eine entsprechende Nachricht per Prowl auf unsere iPhones/iPads. Zusätzlich ist noch eine Pebble mit einem iPhone verbunden, so dass der Alarm dann auf der Uhr am Arm erscheint (s. Fotos unten).
Bisherige Erfahrungen mit dem Wasseralarm
Bisher hatte uns das System schon mehrfach warnen müssen. In den meisten Fällen hielt ich den Alarm für grundlos, und musste dann dennoch fast immer feststellen, dass die Warnung einen guten Grund hatte. Mal war es eine überschwemmte Küche im Dachgeschoss und mal ein überlaufender Kanister hinter dem Trockner. Allerdings ist die Warnmeldung so empfindlich, dass bereits ein feuchter Putzlappen als Auslöser reicht. Das ist ebenfalls schon öfter passiert. Nachdem wir das erste mal noch »erschrocken« waren, wussten wir danach aber ja, dass das passieren kann. Ansonsten hatten wir nur im Sommer einen Fehlalarm unter einem der Duschwannen, vermutlich von einem Tropfen Kondenswasser.
Heutiger Wasseralarm in der Küche im Erdgeschoss
Heute Mittag löste das Bussystem den Wasseralarm für die Firmen-Küche im Erdgeschoss aus. Nach einer kurzen Prüfung hielten wir es zunächst für einen Fehlalarm. Nach dem es allerdings kurze Zeit zu »plätschernden Geräuschen« unterhalb der Spüle kam, zeigte es sich, dass der Alarm berechtigt war. Der Ablauf war direkt oberhalb des Siphons »abgerutscht« und so lief das Abwasser direkt auf den Fußboden.
Nachdem der Abfluss wieder zusammengebaut und fest verschraubt war, konnte die Spüle wieder genutzt werden – ohne Wasseralarm.
Bis heute hatten wir unsere Heizungssteuerung bzw. KNX auf »Sommerbetrieb« stehen. Dafür verwenden wir einen Gruppenadresse (GA) die bei den MDT Heizungsaktoren die Heizungsanforderung und Kanäle sperrt. Damit wird sichergestellt, dass bei einem Lüften und dadurch kurzzeitigen Unterschreiten der Soll-Temperatur, nicht direkt die LAING Heizungspumpe angeworfen wird. Im Sommer haben wir ja bewusst früh morgens gelüftet und kühlere Luft (sofern vorhanden) in die Räume gelassen. Als Ventil- und Pumpenschutz werden im Sommerbetrieb alle 6 Tage die Ventile geöffnet und die Pumpe ein paar Minuten gestartet.
Bisher benötigen wir die Heizung zwar nur für einen einzigen Raum, allerdings ist das das Elternbad im Dachgeschoss. Hier hatten wir die letzten beiden Tage morgens nur noch ca. 19,5 °C, was sich beim Waschen, Duschen, etc. schon recht frisch anfühlt.
Sehr gespannt sind wir darauf, wie sich die Nachbesserungen von Bio-Solar-Haus auf den Raum auswirken. Hier wurde ja Ende Juli der Heizungsschlauch in der Decke verlängert, damit der Raum mehr Heizleistung erhält und damit wie gewünscht auch warm wird. Wir hoffen sehr, dass damit die bisher erlebten Heizungsprobleme gelöst sind.
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Bio-Solar-Haus bessert vom 29. bis 31.07.2013 die Deckenstrahlheizung in 3 Räumen nach. Zu denProblemen, die wir mit einigen Räumen hatten, wurde schon einiges geschrieben. Der Geschäftsführer von Bio-Solar-Haus Herr B. war zwischenzeitlich bei uns und hat mit einer Wärmebildkamera die Deckenheizungen in den betroffenen Räumen überprüft. Dabei hatte er festgestellt, dass in zumindest den 3 Räumen die Leitungslänge zu kurz sei.
In den nächsten drei Tagen werden bei uns also wieder Trockenbauer, Heizungsmonteure und Maler eifrig Hand anlegen. Im Erdgeschoss soll im Besprechungsraum ein Teil der Decke, im Dachgeschoss Elternbad und Arbeitszimmer die Schrägen geöffnet werden. Danach sollen die Leitungen der Strahlheizung verlängert werden.
Zusätzlich wird der Durchlauferhitzer komplett abgebaut, da dieser bei uns leider mehr Probleme verursachte, als löste. Seit er abgeklemmt und aus der Warmwasserleitung herausgenommen wurde, verbesserte sich die Warm-/Heißwassersituation etwas. Stattdessen wird jetzt ein 7,5 kW Elektro-Heizstab in den Pufferspeicher eingebaut. Damit können wir im »Notfall« dann das Wasser im Pufferspeicher erhitzen. Im Sommer und teilweise im Frühling und Herbst übernimmt das die Sonne, ansonsten müssen wir manuell mit dem Holzofen (Feststoffofen) heizen. Für die Ausnahmen wo beides nicht möglich ist, soll dann der Elektroheizstab einspringen. Benötigt wird das allerdings nur für das Heißwasser, da das Heizungssystem über eine autarke Elektroheizung (LAING-Gruppe) verfügt. Der Heizstab verfügt über ein eigenes Thermostat. Geschaltet werden soll er per KNX-Aktor und Installationsschütz (beides noch vom Durchlauferhitzer vorhanden). Neben der Automatik (die ich dann noch entwickeln muss), werden wir einen Schalter bzw. eine Schaltfläche in der Web-Visualisierung (ebenfalls noch auf der ToDo-Liste) vorsehen.
Wir hoffen mal, dass damit dann die bisher beobachteten Heizungs-Probleme beseitigt sind. Wirklich feststellen können wir das erst in der nächsten Heizperiode, also irgendwann im Winter 2013.
Bevor wir das Grundstück gekauft hatten, hatten wir uns natürlich über den »Verfügbarkeitstest« der Telekom die unverbindliche (!) DSL-Geschwindigkeit anzeigen lassen. Dort wurde uns schon vor über 2 Jahren DSL 16.000 angezeigt. Leider gab und gibt (?) es keine verbindliche Zusage, so dass wir u.a. deswegen das Grundstück gekauft hatten. Erst als das Haus stand und im Zuge der Hausanschlüsse konnten wir verbindlich bestellen. Aus den DSL 16.000 wurde dann ein 3.000er Anschluss mit einem Upload von gerade mal 384 kBit/s (siehe Lebenszeichen / Zwischenstand im Juli (2012)). Gerade für unsere Werbe- und Internet-Agentur kein schöner Zustand.
Durch Caschys Blog bin ich noch mal daran erinnert worden, dass es immer mal wieder Sinn macht den Verfügbarkeitstest zu wiederholen und bei der Telekom anzurufen. Diesmal ein Volltreffer, auch unserem Geschäftskundenbetreuer wurde jetzt angezeigt, dass DSL 16.000 nun bei uns möglich ist. 🙂 Direkt bestellt, die 5 € Mehrkosten / Monat übernehmen wir dann auch gern …
Seit letzter Woche Dienstag (21.05.2013) haben wir dann zumindest wieder schnelleres Internet. Insbesondere der Upload ist wieder auf dem Bonner-Niveau von ca. 1,2 MBit/s. Der Download schafft zwar nur 13,1 MBit/s, aber auch das ist deutlich besser als vorher. Die Umschaltung verlief völlig problemlos und genau wie angekündigt 21.05., sogar schon früh vormittags.
FritzBox-Statistik der ersten Woche mit DSL 16.000